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4. Dezember 2025

Gropius Bau, Berlin

Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

ANAESTHETICS

Das im Gropius Bau monatlich stattfindende Programm „Spätschicht“ wird im Dezember von der Künstlerin Leila Hekmat kuratiert. Es widmet sich der Studio-Kooperation mit dem Mentoring-Programm Forecast, einer Plattform zur Förderung und Unterstützung von Künstlerinnen, deren Arbeitspraxis als besonders innovativ herausragt. Unter den diesjährigen Mentorinnen ist der renommierte Konzeptkünstler und Modedesigner Hussein Chalayan, bekannt für seine experimentelle Arbeit an der Schnittstelle von Architektur, Philosophie und Anthropologie. Seine Praxis hinterfragt und verwischt konsequent die Grenzen zwischen den Disziplinen. In Kooperation mit Forecast und der HTW Berlin präsentiert Hussein Chalayan seinen Film ANAESTHETICS (TUR 2004): „In elf Kapiteln führt er vor, wie gewalttätig unsere Gesellschaft tatsächlich ist. Diese Gewalt wird durch Rituale, Verhaltenskodexe und künstliche Anästhesie institutionalisiert. Ein ungewöhnliches Werk, das gelegentlich etwas düster ist, uns aber mit unseren eigenen Gewohnheiten konfrontiert.“ (IFFR) (Stefanie Schulte Strathaus)

The monthly late-night programme at the Gropius Bau is curated in December by artist Leila Hekmat. It is dedicated to the studio collaboration with the Forecast mentoring program, a platform for promoting and supporting female artists whose work stands out as particularly innovative. Among this year's mentors is renowned conceptual artist and fashion designer Hussein Chalayan, known for his experimental work at the intersection of architecture, philosophy, and anthropology. His practice consistently questions and blurs the boundaries between disciplines. In cooperation with Forecast and HTW Berlin, Hussein Chalayan presents his film ANAESTHETICS (TUR 2004): "In eleven chapters, he demonstrates how violent our society really is. This violence is institutionalised through rituals, codes of conduct and artificial anaesthesia. An unusual work, which is occasionally somewhat dark, but confronts us with our own habits." (IFFR) (Stefanie Schulte Strathaus)

Do, 4.12., 19:30 Uhr, zu Gast: Hussein Chalayan
Eintritt frei

ANAESTHETICS • Hussein Chalayan • TUR 2004 • ohne Dialog 22'

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ANAESTHETICS • Hussein Chalayan • TUR 2004

Gropius Bau, Berlin

Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Mitten in Berlin gelegen, ist der Gropius Bau ein lebendiger Ort für Begegnungen mit Kunst und miteinander. Als international bedeutendes Ausstellungshaus bietet er Raum für große Ausstellungen und Performances zeitgenössischer Künstler*innen. Austausch, Diskussion und das Zusammenbringen lokaler und globaler Perspektiven stehen im Mittelpunkt unterschiedlicher Veranstaltungen. Künstler*innen gestalten das Programm hier aktiv von innen mit: Sie zeigen nicht nur eigene Arbeiten, sondern entwickeln auch Themen- und Einzelausstellungen anderer Künstler*innen oder arbeiten teilweise für mehrere Jahre in einem der Ateliers im Gropius Bau. So sind sie eng mit dem Haus verbunden und prägen es mit ihren Vorstellungen und Ideen.
Bei allem dient das Spiel als Vorschlag, wie wir in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen miteinander umgehen können: offen statt wertend, gemeinsam statt gegeneinander, Positionen und Perspektiven wechselnd. Diese Idee steht auch im Mittelpunkt des kostenlos zugänglichen Spielorts BAUBAU, der von der Künstlerin Kerstin Brätsch entwickelt wurde. Er lädt Kinder dazu ein, sich breit zu machen, laut zu sein, zu toben und die Räume immer wieder neu mitzugestalten – denn hier ist mehr erlaubt als verboten.

Located in the center of Berlin, Gropius Bau is a lively place to encounter art and each other. The internationally renowned institution stages large-scale exhibitions and performances by contemporary artists. Its diverse events focus on exchange and discussion, bringing together local and global perspectives. Here, artists shape the program from within, not only showing their own work, but developing thematic or solo exhibitions of work by other artists. In some cases, they spend several years working in one of the Gropius Bau’s on-site studios, becoming deeply intertwined with the institution and shaping it with their ideas and vision.
In all of this, the notion of playing serves as a proposition for how we can engage with one another in times of increasing social tension: openly rather than judgmentally, with each other rather than against each other and playfully exchanging perspectives and positions. This idea also lies at the heart of BAUBAU, a play space for kids developed by artist Kerstin Brätsch and accessible free of charge. Here, kids are invited to take up space, make noise, let off steam and constantly reinvent a space where more is allowed than forbidden.

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© Giardini, Luca

© Giardini, Luca

© Giardini, Luca

© Koppernock, Maximilian

© Fiorio, Laura

© Koppernock, Maximilian

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