infoPanelImage?.alt
4. Oktober 2025

fsk Kino, Berlin

Segitzdamm 2, 10969 Berlin

Kinotour WENN DU ANGST HAST... im fsk Kino

In WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST (AT 2025) folgt Marie Luise Lehner der zwölfjährigen Anna, die mit ihrer gehörlosen Mutter beengt in einer Wiener Siedlung lebt. Der Wechsel aufs Gymnasium verändert Annas Leben. Ihre Mitschüle­rinnen kommen aus einer ganz anderen sozialen Schicht und Anna beginnt, sich für ihre Herkunft und ihre alleinerziehende Mutter zu schämen. Eine Komplizin findet Anna in ihrer Klassenkameradin Mara, die mit feministischen Fragen provoziert und mit ihrem queeren Vater (der nonbinäre US-Schauspieler und Punk-Musiker Daniel Sea, bekannt aus The L-Word) ebenfalls allein lebt. Bedingungslos stellt sich Marie Luise Lehner in ihrem Langfilmdebüt an die Seite ihrer Heldin­nen, schenkt ihnen Raum für Introspektion und Ausbrüche, lässt sie zurückrudern und sich versöhnen. Das Nichthineinpassen erlaubt es ihnen, sich selbst kennen- und schätzen zu lernen. Lehner hisst, ganz selbstverständlich und mit viel popkultureller Referenz, die bunte Flagge der Solidarität.
Der Film feierte seine Premiere 2025 im Berlinale Forum und wurde mit dem Teddy Jury Award sowie dem CICAE Art Cinema Award ausgezeichnet. Als erste gehörlose Schauspielerin in einem österreichischen Spielfilm spielt Mariya Menner die Rolle der Mutter. Inklusion stand bei den Dreharbeiten im Mittelpunkt. Zum Kinostart am 2. Oktober geht die Regisseurin Marie Luise Lehner mit ihrem Film im Rahmen von Arsenal on Location auf Tour: 2.10. Filmhaus Nürnberg, 3.10. Wolf Kino Berlin, 4.10. fsk Kino Berlin, 5. & 6.10. KIJUKO Kinder- und Jugendfilmfestival Bremen, 7.10. Weitwinkel – Kommunales Kino Singen, 8.10. Zebra Kino Konstanz. Als Preview läuft der Film im Rahmen von Arsenal on Location am 29.09. im Kino Die Linse im Cinema, Münster.

In her feature debut WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST (AT 2025) director Marie Luise Lehner follows the twelve-year-old Anna, who lives in a cramped Vienna suburb with her deaf mother. The switch to high school changes Anna’s life. Her female classmates come from a very different social stratum, and Anna begins to be ashamed of her origin and her single mother. Anna finds an accomplice in her classmate Mara, who provokes with feminist questions and also lives alone with her nonbinary father (the nonbinary US actor and punk musician Daniel Sea, known from The L-Word). Unconditionally, Marie Luise Lehner places herself on the side of her heroines, giving them room for introspection and outbursts, letting them backtrack and reconcile. The freedom from fitting in allows them to get to know and value themselves. Lehner hoists the colorful flag of solidarity with ease and plenty of pop-culture references.
The film premiered in 2025 at the Berlinale Forum and was awarded the Teddy Jury Award and the CICAE Art Cinema Award. As the first deaf actress in an Austrian feature film, Mariya Menner plays the mother’s role. Inclusion was central during filming. On the occasion of the theatrical release on October 2nd the director and the film are on tour in the following cinemas thanks to Arsenal on Location: 2 Oct Filmhaus Nürnberg, 3 Oct Wolf Kino Berlin, 4 Oct fsk Kino Berlin, 5 & 6 Oct KIJUKO Kinder- und Jugendfilmfestival Bremen, 7 Oct Weitwinkel – Kommunales Kino Singen, 8 Oct Zebra Kino Konstanz. The film will be screened as a preview in the scope of Rahmen von Arsenal on Location on Sept 29 at Die Linse im Cinema, Münster.

Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder

WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST • Österreich 2025 • Marie Luise Lehner

WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST • Österreich 2025 • Marie Luise Lehner

WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST • Österreich 2025 • Marie Luise Lehner

WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST • Österreich 2025 • Marie Luise Lehner

WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST • Österreich 2025 • Marie Luise Lehner

WENN DU ANGST HAST NIMMST DU DEIN HERZ IN DEN MUND UND LÄCHELST • Österreich 2025 • Marie Luise Lehner

fsk Kino, Berlin

Segitzdamm 2, 10969 Berlin

1988 verwirklichten sechs Leute aus unterschiedlichen Filminitiativen gemeinsam ihren Traum, ein eigenes „richtiges“ Kino mit täglichem Betrieb zu gründen, um die Lücken im Filmangebot der Stadt zu schließen: Formal innovative, thematisch-politisch und gesellschaftlich relevante Filme wurden, wenn möglich in der Originalversion mit Untertiteln, nicht in Einzelvorstellungen, sondern wie reguläre Filmstarts angeboten. Daneben sollten vergessene, wichtige oder einzigartige Werke wiederaufgeführt und kontextualisiert werden. Viele spannende thematische Filmreihen sind so entstanden, Dokumentarfilme entwickelten sich zu einem Schwerpunkt. In der mitbetriebenen Gaststätte konnte nach dem Film über das Gesehene diskutiert werden. Auch Skurriles findet sich im Programm und erfreut das Szenepublikum des fsk – die Abkürzung steht übrigens für Flugzeugsesselkino, die erste Bestuhlung des Kinos in der Wiener Straße in Kreuzberg stammte aus ausgemusterten Lufthansa-Maschinen. Von Beginn an wurde viel mit dem Verleih der Freunde der Deutschen Kinemathek (heute arsenal distribution) sowie mit Filmarchiven wie dem Defa-Archiv zusammengearbeitet.
1994 zog das fsk-Kino um. Das kleine Kino mit Bar wurde Geschichte und es entstanden zwei größere Säle in einem Neubau am Oranienplatz. 1997 vergrößerte sich die Firma mit einem eigenen Filmverleih, der programmatisch „Peripher“ genannt wurde.
Begleitet wird das anspruchsvolle und manchmal auch herausfordernde Kinoprogramm von Filmgesprächen mit den Filmemacher*innen, mit Lesungen oder Musik. Zunehmend gibt es Kooperationen mit Filmgruppen, politisch-sozialen Organisationen oder Initiativen sowie wenigen ausgewählten Filmfestivals, wie FilmPolska, Achtung Berlin! und Afrikamera. Selbstverständlich erscheint alle vier Wochen das gern gelesene hauseigene Programmheft. (Barbara Suhren)

In 1988, six people from different film initiatives came together to realize their dream of founding their own “real” cinema with daily screenings in order to fill the gaps in the city's film offerings: Formally innovative, thematically political and socially relevant films were offered, if possible in the original version with subtitles, not in individual screenings but like regular movie releases. In addition, forgotten, important or unique works are to be shown again and contextualized. This has led to the creation of many exciting themed film series and a strong focus on documentaries. In the accompanying bar, people could discuss the films they have seen. Sometimes the program also includes bizarre films that delight the fsk's trendy audience. Incidentally, the abbreviation fsk stands for Flugzeugzeugsesselkino (airplane seat cinema), as the first seats in the cinema in Wiener Straße in Kreuzberg came from decommissioned Lufthansa aircraft. From the very beginning, the cinema worked closely with the distribution service of the Freunde der Deutschen Kinemathek (now arsenal distribution) and film archives such as the Defa-Archiv.
The fsk-Kino moved in 1994. The small cinema with its associated bar became history and two larger cinemas were constructed in a new building on Oranienplatz. In 1997, the fsk expanded with its own film distribution company, which was given the programmatic name “Peripher”.
The ambitious and sometimes challenging cinema program is accompanied by film discussions with the filmmakers, readings or music performances. Increasingly, there are collaborations with film groups, political and social organizations or initiatives as well as a few selected film festivals, such as FilmPolska, Achtung Berlin! and Afrikamera. And still, the popular in-house program is published every four weeks. (Barbara Suhren)

Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
Image placeholder
All Locations