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2. Oktober 2025

Gropius Bau, Berlin

Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

NACH DEM SPIEL von Aysun Bademsoy

NACH DEM SPIEL von Aysun Bademsoy (D 1997) ist der zweite Teil einer Langzeitbeobachtung der ersten türkischen Frauen-Fußballmannschaft Europas, gegründet in Kreuzberg (der erste Teil war Mädchen am Ball, 1995). Der vierte Teil, Spielerinnen (2024), kam im Mai in die Kinos. 1997: Die Saison geht zu Ende, und die fünf jungen Frauen werden mit dem Fußballspielen aufhören. Wie es in ihrem Leben weitergehen soll, wissen sie nicht genau. Ausbildungsplätze sind rar, und ohne Geld lässt sich eine Unabhängigkeit vom strengen Elternhaus nicht verwirklichen. Jetzt aber genießen sie noch einmal gemeinsam den Berliner Sommer.
Ein Film, drei Kontexte: NACH DEM SPIEL läuft im Rahmen der Spätschicht, einem interdisziplinären Live-Programm des Gropius Bau, das sich im Oktober gemeinsam mit Outreach Berlin dem Thema Fußball widmet. Zeitgleich eröffnet im Museum Nikolaikirche die Ausstellung „Heute noch, morgen schon“ zur gesellschaftlichen Transformation Berlins vor, während und nach 1990. Arsenal on Location unterwegs zwischen den Jahrzehnten und Generationen.

NACH DEM SPIEL by Aysun Bademsoy (After the Game, GER 1997) is the second part of a long-term observation series about Europe's first Turkish women's soccer team, which was founded in Kreuzberg. The first part was Mädchen am Ball (Girls On the Ball, 1995) and the fourth part, Spielerinnen (Game Changers, 2024), was released in theaters last May. It is 1997 and the season is coming to an end; the five young protagonists are going to stop playing soccer. They don't know exactly what the future holds for them. Apprenticeships are few and far between, and without money, they will not be able to gain independence from their strict parents. But for now, the young women are enjoying a Berlin summer together one last time.
One film, three contexts: NACH DEM SPIEL (After the Game) will be shown as part of Spätschicht, an interdisciplinary live program at the Gropius Bau, which will be dedicated to the topic of soccer in October in collaboration with Outreach Berlin. At the same time, the Museum Nikolaikirche will open the exhibition "Heute noch, morgen schon" (Today Still, Tomorrow Already) on the social transformation of Berlin before, during, and after 1990. Arsenal on Location travels between decades and generations.

Do, 2.10., 20 Uhr, anschließend Gespräch mit Aysun Bademsoy, Moderation: Florian Wüst & Stefanie Schulte Strathaus
Eintritt frei
NACH DEM SPIEL • Aysun Bademsoy • D 1997 • dt. OmeU 60'

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NACH DEM SPIEL • Aysun Bademsoy • D 1997

NACH DEM SPIEL • Aysun Bademsoy • D 1997

NACH DEM SPIEL • Aysun Bademsoy • D 1997

NACH DEM SPIEL • Aysun Bademsoy • D 1997

Gropius Bau, Berlin

Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Mitten in Berlin gelegen, ist der Gropius Bau ein lebendiger Ort für Begegnungen mit Kunst und miteinander. Als international bedeutendes Ausstellungshaus bietet er Raum für große Ausstellungen und Performances zeitgenössischer Künstler*innen. Austausch, Diskussion und das Zusammenbringen lokaler und globaler Perspektiven stehen im Mittelpunkt unterschiedlicher Veranstaltungen.
Künstler*innen gestalten das Programm hier aktiv von innen mit: Sie zeigen nicht nur eigene Arbeiten, sondern entwickeln auch Themen- und Einzelausstellungen anderer Künstler*innen oder arbeiten teilweise für mehrere Jahre in einem der Ateliers im Gropius Bau. So sind sie eng mit dem Haus verbunden und prägen es mit ihren Vorstellungen und Ideen.
Bei allem dient das Spiel als Vorschlag, wie wir in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen miteinander umgehen können: offen statt wertend, gemeinsam statt gegeneinander, Positionen und Perspektiven wechselnd. Diese Idee steht auch im Mittelpunkt des kostenlos zugänglichen Spielorts BAUBAU, der von der Künstlerin Kerstin Brätsch entwickelt wurde. Er lädt Kinder dazu ein, sich breit zu machen, laut zu sein, zu toben und die Räume immer wieder neu mitzugestalten – denn hier ist mehr erlaubt als verboten.

Located in the centre of Berlin, Gropius Bau is a lively place to encounter art and each other. The internationally renowned institution stages large-scale exhibitions and performances by contemporary artists. Its diverse events focus on exchange and discussion, bringing together local and global perspectives.
Here, artists shape the programme from within, not only showing their own work, but developing thematic or solo exhibitions of work by other artists. In some cases, they spend several years working in one of the Gropius Bau’s on-site studios, becoming deeply intertwined with the institution and shaping it with their ideas and vision.
In all of this, the notion of playing serves as a proposition for how we can engage with one another in times of increasing social tension: openly rather than judgmentally, with each other rather than against each other and playfully exchanging perspectives and positions. This idea also lies at the heart of BAUBAU, a play space for kids developed by artist Kerstin Brätsch and accessible free of charge. Here, kids are invited to take up space, make noise, let off steam and constantly reinvent a space where more is allowed than forbidden.

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© Giardini, Luca

© Giardini, Luca

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© Koppernock, Maximilian

© Fiorio, Laura

© Koppernock, Maximilian

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